7. Glossar: Das Computer ABC
Alles, was man über Computer wissen sollte!
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
D
D
Mit D wird meist die zweite Festplatte (Partition) bezeichnet.
DAB
Digital Audio Broadcasting. Digitale Übertragung von Audiodaten.
DAT
Digital Audio Tape. Digitales Tonband.
Datagramm (LAN-Begriff)
Datentelegramm. Sind zeitunkritische Daten, die auch die Verwaltungsinformationen enthalten und über ein Netzwerk übertragen werden.
Data Recovery
Ist die englische Bezeichnung für Datenwiederherstellung.
Datei
Eine Datei ist eine explizit benannte Ansammlung von Sätzen eines oder mehrerer Satztypen. Die englische Bezeichnung hierfür ist File.
Dateisystem
Ein Dateisystem ist ein Softwarepaket, das den Zugriff auf einzelne Sätze in einer Datei organisiert. Als Dateisysteme werden auch Dateizuordnungstabellen wie FAT, FAT 16, FAT 32, NTFS und HPFS bezeichnet. Siehe auch: ISO 9660, Joliet und UDF.
Datenbanken und Verarbeitungssysteme (Database)
Diese Daten werden als eigenständige Betriebsmittel verstanden. Die Daten werden einmal definiert und für alle Benutzer zentral verwaltet. Datenbank und Datenbanksoftware bilden zusammen das Datenbanksystem (DBS). Die gesamte Kontrolle der Datenbank unterliegt dem Datenbank-Managementsystem (DBMS). Das DBMS ist ein Programm, das die Beziehung zwischen den Benutzern und einer Datenbank organisiert. Die Beziehung zwischen der Datenbank und dem DBMS wird vom jeweiligen Betriebssystem des Rechners gestaltet. Durch das DBMS wird eine Trennung von Programm und Daten realisiert, so dass das DBMS nur noch die benötigten Daten an das Anwendungsprogramm (z.B. Excel) übergibt. Die generelle Aufgaben eines Datenbanksystems sind: Vereinheitlichung (es gibt eine einheitliche Basis für alle Anwendungen), Redundanz (doppelte Daten auf dem Rechner) wird reduziert, die Abhängigkeit zwischen Programmen und Daten zu vermeiden, Datenauswertung wird flexibilisiert und das Datenbanksystem kann zentral die Korrektheit von Daten überprüfen. Bekannte relationale Abfragesprachen für Datenbanken sind: SQL (Structured Query Language)und QBE (Query by Example).
Datenblock
Ein Datenblock wird auch als Sektor bezeichnet. Ein Sektor ist der kleinste ansprechbare (adressierbare) Teil auf einer Festplatte. Die Größe in Bytes kann dabei variieren. Diese Maßeinheit wird Datenblock genannt. Die nächsthöhere Einheit, in der Dateisysteme die Daten organisieren, nennt man Cluster.
Datenbus
Zur Übertragung der Daten zwischen der CPU und dem Arbeitsspeicher sowie den peripheren Geräten steht in einem Mikroprozessorsystem ein weiteres Leitungssystem, der Datenbus, zur Verfügung. Die Anzahl der Leitungen ist direkt vom verwendeten Prozessortyp abhängig.
Datenrettung/Wiederherstellung
Datenrettung wird der Vorgang genannt, mit dem man gelöschte oder beschädigte Daten wieder lesbar macht, sprich wiederherstellt. Dabei handelt es sich zuweilen nicht nur um beschädigte Datenstrukturen, sondern um defekte Festplatten, wo die Daten nicht mehr ohne weiteres gerettet (wiederhergestellt) werden können.
Datenkompression und -reduktion
Ziel der Datenkompression ist die Verringerung der zu speichernden oder zu übertragenden Daten ohne wahrnehmbaren Qualitätsverlust. Kompression und Reduktion werden häufig synonym verwendet! Siehe unter: Kompression und Reduktion.
Datenträger
Speichermedien wie Festplatten, USB-Sticks, Compact Dics, Disketten usw., auf denen Informationen aufgezeichnet werden können.
DBMS
Datenbank-Managementsystem.
DBS
Datenbanksystem.
DCC
Digital Compact Cassette. Digitale Tonaufzeichnung.
DCT
Discrete Cosinus Transformation. Video-Frequenzbereichs-Codierung. Ist ein Decodierverfahren.
DDS
Digital Data Storage. Digitaler Daten-Speicher.
DDR-SDRAM
Double Data Rate SDRAM ist eine Weiterentwicklung des konventionellen SDRAMs, wobei die Daten doppelt so schnell übertragen werden. DDR-SDRAM wird vorwiegend in Systemen ohne Intel-Prozessoren zu finden sein.
DEC (Protokoll-Bezeichnung)
Digital Equipment Corpration.
DECT
Digital European Cordless Telephone. Digitales Europäisches schnurloses Telefon.
Dedicated Network (LAN-Begriff)
Zugewiesenes Netzwerk, das nur einen Dienst oder einen zugewiesenen Netzwerkbereich zu einer abgegrenzten Gemeinschaft ermöglicht.
Demand Priority (LAN-Begriff)
Bandbreitenanfrage. Zugriffsverfahren der LANs, die mit HUBs ausgestattet sind und eine Bandbreitenzuteilung für die einzelnen Dienste festlegen.
DIMM-Speicher
Dual Inline Memory Modul. Der duale Speicher ist ein Modul mit doppelseitigem Anschluss und 168-poligem Sockel.
DIP
Dual Inline Package. Die DIP-Bausteine, bei denen die Pins in zwei parallelen Reihen angeordnet sind, sind die Vorläufer der heutigen Speicherchips.
Disk-at-Once
Bei diesem Verfahren werden alle Tracks, einschließlich der Zwischenräume, ohne Unterbrechung geschrieben (wichtig bei Audio-CDs). Die Disc wird automatisch finalisiert, so dass keine weiteren Tracks hinzugefügt werden können.
Diskettenlaufwerke (FDD) (3 ½ Zoll)
Floppy Disk Drive. Auf dem Mainboard befindet sich der Anschluss für das Diskettenlaufwerk. Er ist meistens mit „FLOPPY“ bezeichnet. In Windows als Laufwerk A oder B gekennzeichnet. Disketten bestehen aus einem flexiblen Material und ihr Speicherverfahren ist die magnetische Abtastung (2seitig). Eine Diskette besteht aus Spuren und Sektoren.
DMA
IDE-Laufwerke lassen sich nicht nur im PIO-Modus, sondern auch im DMA-Modus betreiben. Sie bieten abgesehen von der Übertragungsgeschwindigkeit, den Vorteil, dass der Prozessor bei Festplatten-Operationen weniger belastet wird und somit das System schneller wird.
DMD-Bus
Data Memory Data Bus. Datenspeicher Datenbus.
DNIC (LAN-Begriff)
Data Network Identification Code. Das ist sozusagen die internationale „Vorwahl“ der Datennetze.
DNS (LAN-Begriff)
Domain Name System. Domäne-Namen-System. Verteiltes Datenbanksystem im Internet zur Umwandlung der numerischen Internet-Adressen (IP-Adresse) in umgangssprachliche Begriffe.
DPCM
Differential Pulse Code Modulation. Audio-Signalform-Kodierer ist ein Audio-Kodierverfahren, aber auch ein Video-Kodierverfahren mit prädiktiver Kodierung.
DPU
Data Path Unit. Daten-Schnittstelle für DRAM und PCI-Bus.
DRAM
Dynamic Random Access Memory. Dynamisches RAM. Das DRAM ist ein Speichertyp, der in der Regel für den Arbeitsspeicher eines modernen PCs verwendet wird. Ein wichtiger Vorteil dieser DRAM-Chips ist ihre Dichte, d.h., sie können viele Bits in einem sehr kleinen Chip speichern. Die Speicherzellen in einem DRAM-Chip bestehen aus winzigen Kondensatoren, die eine Ladung speichern, um ein Bit darzustellen. Der Transistor jeder DRAM-Zelle wird verwendet, um den Ladezustand des nachgeschalteten Kondensators abzulesen. Wenn der Kondensator geladen ist, wird die Zelle als eine 1 gelesen, bei keiner Ladung steht eine 0.
Drucker
Man unterscheidet zwischen einem Nadeldrucker, Tintendrucker, Thermotransferdrucker und Laserdrucker. Siehe unter jeweiligen Stichpunkten.
DSL
Digital Subscriber Line. Digitale Anschluss-Leitung. Das übertragende Signal ist nicht digital, sondern ein definiertes analoges Signal!
DSP
Digital Signal Processor. Digitaler Signal-Prozessor. Diese Art von Prozessor wird zur digitalen Bearbeitung von analogen Signalen mit numerischen Methoden verwendet. Sie filtern unerwünschte Signalkomponenten aus einem Signalgemisch und arbeiten in Echtzeit. Sie finden z.B. bei der Spracherkennung oder Robotersteuerung Anwendung.
DVB
Digital Video Broadcasting. Digitale Übertragung von Videodaten.
DVD
Digital Versatile Disc. Digitale vielseitige Disk. Die wohl bekanntesten DVDs sind die DVD-5 (einseitig und einschichtig) mit 4,7 GB Kapazität und die DVD-9 (einseitig und zweischichtig, auch als dual layer bekannt) mit 8,5 GB Speicherkapazität. Aber es existieren zusätzlich noch die DVD-10 (beidseitig und einschichtig) mit 9,4 GB und die DVD-18 (beidseitig und zweischichtig) mit 17 GB Speicherkapazität.
DVD-ROM
Die DVD-ROM ist vom Speicherprinzip ähnlich der CD-ROM, nur, dass die Speicherkapazität größer ist und statt einem CD-Lesegerät ein DVD-Lesegerät benötigt wird. Siehe CD-ROM.
DVD-R
Die DVD-R ist vom Speicherprinzip ähnlich der CD-R, nur, dass die Speicherkapazität größer ist und statt einem CD-Brenner ein DVD-Brenner benötigt wird. Siehe CD-R.
DVD-R/W
Die DVD-RW ist vom Speicherprinzip ähnlich der CD-RW, nur, dass die Speicherkapazität größer ist und statt einem CD-Brenner ein DVD-Brenner benötigt wird. Siehe CD-RW.
DXF (Vektorgrafik-Format)
Drawing Exchange Format. Von Autodesk. Besonders verwendet für Datenaustausch zwischen CAD und CAM.
1. Startseite
2. Vorbereitung der Festplatte
3. Sicherung der Daten
4. Wiederherstellung der Daten
5. Rettung der Daten
6. Kostenlose- & Lizenz-Programme
7. Glossar: Das Computer ABC
