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7. Glossar: Das Computer ABC

Alles, was man über Computer wissen sollte!

 

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F

 

FAT
File Allocation Table, Datei-Zuordnungs-Tabellen. Entwickelt von Seattle Computer Products als Dateisystem für dessen Betriebssystem QDOS, dem direkten Vorgänger von MS-DOS. Heute kennt man die Dateisysteme FAT, FAT 16 und FAT 32. FAT 16 stammt noch aus alten MS-DOS-Zeiten und hat heute noch einen entscheidenden Vorteil: praktisch jedes Betriebssystem kommt mit FAT 16 klar. Allerdings unterstützt es nur Partitionsgrößen von bis zu 2 GB. FAT 32 hat gegenüber FAT 16 nur zwei Vorteile: 1. Festplattenkapazität wird besser ausgenutzt (Cluster-Größe) und 2. Partitionsgröße ist nun nicht mehr auf 2 GB limitiert.

FAT 16
Diese Dateizuordnungstabelle ist geeignet für z.B. Windows 95, OS/2 oder Linux.

FAT 32
Diese Dateizuordnungstabelle ist geeignet für z.B. Windows 98 oder Linux.

FAQ
Frequently Asked Question. Liste mit häufig gestellten Fragen und Antworten.

FC
Fibre Channel, Faserkanal. Hochgeschwindigkeits-Übertragungskanal mit Übertragungsraten von bis zu 1.062 Mbit/s!

FDDI
Fibre Distributed Data Interface. Verteilte Schnittstelle auf LWL-Basis. Kommunikationsnetz für höhere Geschwindigkeiten, größere Entfernungen und große Anzahl von Endgeräten.

FDSE (LAN-Begriff)
Full Duplex Switched Ethernet. Ethernet-Standard für geswitchte Vollduplex-Verbindungen (10 und 100 MHz).

Festplatten (HDD)
Hard Disk Drive, Hart-Disk-Laufwerk. Eine Festplatte ist ein magnetisches Speichermedium. Die Magnetschicht ist auf starren, runden, rotierenden Scheiben aufgebracht. Die Scheiben sind über eine Zentralverankerung miteinander verbunden. Ober- und unterhalb jeder Scheibe befindet sich ein Arm mit einem Schreib- und Lesekopf. Der Arm kann an jeder beliebigen Stelle der Festplatte positioniert werden. Eine Festplatte kann in einzelne in sich zusammenhängende Bereiche (Partitionen) aufgeteilt werden. Grundbausteine einer Festplatte: Spuren, Zylinder und Sektoren (siehe unter jeweiligen Anfangsbuchstaben).

FIF (Bildformat)
Fractal Image Format. Schnelle Ladezeit, verlustfrei, geringer Speicherbedarf, für das Internet geeignet.

File-Server
Der File-Server verwaltet zentral, wie der Name schon zeigt, Daten und Dateien. Siehe auch unter: Server; Anwendungs-, Software- oder Application-Server; Printserver; CD-ROM-Server und Email-Server.

Firewall-Systeme
Als Firewall-Systeme werden alle Schutzmaßnahem bezeichnet, die einen unerlaubten Zugriff von außen auf ein privates Netzwerk (z.B. PC) blocken und das Ausspionieren von Daten oder das Einschleppen von Viren und Trojaner verhindern. Diese Systeme können als Hardware, Software oder einer Kombination von beidem realisiert werden. Die grundsätzliche Schutzfunktion einer Firewall ist das Blockieren von Kommunikationsdaten zwischen den Netzen, wenn bestimmte festgelegte Sicherheitskriterien verletzt worden sind. Ein MUSS für jeden Internet-Nutzer!!!
Wir empfehlen:
Das konstenlose Programm ZoneAlarm

Firmware (FW)
Unter Firmware versteht man Software, die in elektronischen Geräten wie z.B. einem Computer oder DVD-Brenner in einem Chip eingebettet ist. Im Gegensatz zu Software, die z.B. auf Festplatten oder CD-ROMs gespeichert ist. Die Firmware ist heute meistens in einem Flash-Speicher oder einem EEPROM gespeichert. Sie ist fast immer modellspezifisch, d. h., sie funktioniert nicht auf anderen Gerätemodellen und wird von der Hersteller-Firma mitgeliefert. Die Firmware enthält meistens elementare Funktionen zur Steuerung des Gerätes, Ein- und Ausgaberoutinen, gelegentlich auch umfangreichere Funktionen für Arbeiten mit Speicher, CPU und anderen Komponenten. Bei Computern dient sie hauptsächlich dazu, nach dem Einschalten den ersten Teil des eigentlichen Betriebssystems von einer Festplatte in den Hauptspeicher zu laden.

Flachbildschirme (Flat Screen)
Man unterscheidet zwischen LCD, TFT, STN, ELD und PLD Bildschirmen. Siehe unter jeweiligen Stichpunkten.

Flash EEPROM
Flash Electrically Erasable Programmable Read Only Memory. Blitz elektrisch lösch- und programmierbare Nur-Lese-Speicher. Speicherzellen sind ähnlich aufgebaut wie bei EEPROM.

Flip-Flops
Ein Flip-Flop ist die kleinste elektronische Speichereinheit. Es kann eine binäre Information, Zustand 0 oder 1, aufnehmen. Jedes einzelne dieser Flip-Flops ist direkt mit dem Datenbus verbunden.

Floppy-Disk (FDD) (3 ½ Zoll)
Floppy Disk Drive. Auf dem Mainboard befindet sich der Anschluss für das Diskettenlaufwerk. Er ist meistens mit „FLOPPY“ bezeichnet. In Windows als Laufwerk A oder B gekennzeichnet. Disketten bestehen aus einem flexiblen Material und ihr Speicherverfahren ist die magnetische Abtastung (2seitig). Eine Diskette besteht aus Spuren und Sektoren.

Floppy-Kabel
Das Floppy-Kabel (Diskettenlaufwerk-Kabel) ist für den Anschluss von 1 oder 2 Diskettenlaufwerken vorgesehen. Es ist ein 34-poliges Flachband-Kabel. Charakteristisch ist, dass an einem Kabelende zwischen 2 Anschlusssteckern ein Teil des Kabels gedreht ist.

Floppy Drive Seek (im BIOS)
Während des Bootvorganges wird ein Zugriff auf die angeschlossenen Diskettenlaufwerke versucht.

FM
FrequenzModulation.

FOIRL (LAN-Begriff)
Fibre Optic Inter-Repeater Link. Standard zur Datenübertragung über Lichtwellenleiter (LWL) mit Datenrate von 10 Mbit/s.

Forensik
Der Begriff der Forensik bezeichnet alles, was gerichtlichen oder kriminologischen Charakter hat. Die Computer-Forensik ist ein Teilgebiet der Forensik. Es beschäftigt sich mit der Untersuchung von verdächtigen Vorfällen im Zusammenhang mit IT-Systemen und der Feststellung des Tatbestandes durch Analyse und Auswertung digitaler Spuren in Computersystemen.

Formatierung
Mit Formatierung werden alle Prozesse bezeichnet, die durch einen Speichermedium (z.B. Festplatte, CD-RW) zur Aufnahme von Daten vorbereitet wird (Löschvorgang).

FORTAN (Programmiersprache)
FORmula TRANslation. Geeignet für Programmierung mathematischer Formeln (DIN 66 027).

FPM-DRAM
Fast Page Mode. Bei normalen DRAM wird das Paging (Page = Seite) verwendet, um auf einen Speicher zuzugreifen. Dazu muss eine Zeilen- und Spaltenadresse gesucht werden, was Zeit benötigt. Mithilfe des Pagings kann auf sämtliche Adressen in der bestimmten Zeile des Speichers schneller zugegriffen werden, da die Adresse der Zeile beibehalten wird und nur die Adresse der Spalte geändert wird. Speicher, die mit dem Paging arbeiten, werden als Page-Mode bzw. Fast-Page-Mode-Speicher bezeichnet.

Frame Relay
Ist ein schnelles paket- und verbindungsorientiertes Übermittlungsverfahren für Breitbandanwendungen im Punkt-zu-Punkt-Betrieb.

Freeware
Freeware (freie Ware) ist eine Software, für die man keine Lizenzgebühren bezahlen muss und legal nutzen darf. Wobei oft nur die private Nutzung des Programms frei ist, die wirtschaftliche Nutzung allerdings kostenpflichtig.

Frontpage
Microsoft Frontpage ist ebenso wie z.B. Adobe Dreamweaver ein Programm zur Erstellung von Internet-Seiten.

FTP (Protokoll-Bezeichnung)
File Transfer Protocol. Daten-Transfer-Protokoll. Mit speziellen FTP-Programmen kann man seine Daten (Bilder, Videos) und HTML-Seiten auf einen Server hochladen und somit seine eigenen Seiten (Homepage) erstellen und online für jedermann zugänglich machen.

FTTO (LAN-Begriff)
Fibre To The Office. Glasfaserkabel im Anschlussbereich von Geschäftskunden.

Funk-Modem
Funk-Modems dienen zur Übertragung von Daten über kurze Entfernungen und werden überwiegend in Bereichen angewendet, wo eine Kabelverlegung unmöglich oder störend ist. Die Datenraten liegen bei 9.600 bit/s und die Übertragungsentfernung bis zu 300 Meter (Freiraum).

 

1. Startseite
2. Vorbereitung der Festplatte
3. Sicherung der Daten
4. Wiederherstellung der Daten
5. Rettung der Daten
6. Kostenlose- & Lizenz-Programme
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