7. Glossar: Das Computer ABC
Alles, was man über Computer wissen sollte!
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P
Paged Memory
Paged Memory (Seitenspeicher) ist eine einfache Methode, die Leistung des Speichers zu steigern, bei der der Speicher in Seiten von 512 Byte bis zu einigen Kilobyte aufgeteilt wird. Auf die Speicheradresse innerhalb einer Seite kann dann mit weniger Zyklen zugegriffen werden.
Parallele Schnittstellen
Die ursprüngliche Bedeutung dieser Schnittstelle war die Anschlussmöglichkeit für einen Drucker. Daher wird sie auch Centronics-Schnittstelle genannt (siehe unter Compatibility Mode). Im Laufe der Zeit kamen Scanner, ZIP- oder CD-ROM-Laufwerke hinzu, wobei Drucker und Co der neuen Generation wegen der schnelleren Datenübertragung USB-Schnittstellen bevorzugen. Der wesentliche Unterschied zur seriellen Schnittstelle liegt darin, dass die parallele Schnittstelle die gleichzeitige Übertragung eines Zeichens mit einer Datenbreite von 8 Bit sendet.
Partition
Partitionen wirken wie separate Laufwerke und werden deshalb durch fortlaufende eigene Laufwerk-Buchstaben gekennzeichnet. Die Vorteile einer Partition sind: Organisation der Daten, schnellerer Datenzugriff, Datensicherung durch Verlagerung und effizientere Nutzung der Festplattenkapazität. Man unterscheidet zwischen Primärpartition und erweiterte (logische) Partition.
PASCAL (Programmiersprache)
Benannt nach Blaise Pascal (1623-1662). Ursprünglich als Universalsprache gedacht.
PCI
Peripheral Component Interface. Hauptbestandteil eines Computers sind die Erweiterungssteckplätze des integrierten Bussystems, auch Slots genannt. Seit mehreren Jahren ist der PCI-Bus der Standardbus im PC und die Controller für Festplatten- und Diskettenlaufwerke bereits auf dem Mainboard integriert. Je nach Mainboard befinden sich zwischen drei und sechs PCI-Steckplätze darauf. Sie sind gewöhnlich weiß.
PCI/AGP-Controller
Der Controller stellt Bussteuersignale, Adress- und Datenwege für die Übertragung zwischen dem Prozessor-Hostbus, dem PCI-Bus, dem AGP und dem Hauptspeicher zur Verfügung.
PCI-/ISA-/IDE-Beschleuniger
Ist ein Schnittstellen-Baustein mit Funktionen für: PCI- zu ISA-Brücke, USB-Controller, erweitertes IDE Interface, DMA-Controller, Interrupt-Controller, Strombedarfssteuerung, Echtzeituhr und Zähler/Zeitgeber.
PCM
Pulse Code Modulation. Audio-Signalform-Codierer. Ist ein Codierverfahren.
PCMCIA
Steht für Personal Computer Memory Card International Association und bezeichnet einen Standard für Einsteckkarten. Es zeichnet sich dadurch aus, dass sie unabhängig vom Rechnersystem und Hotplug-fähig sind (Einsteckkarte kann während des Betriebes entfernt oder eingesetzt werden). Ursprünglich waren PCMCIA-Karten als Speichererweiterungskarten für Notebooks gedacht. Seit Spezifikation 2.0 sind universelle Einsatzmöglichkeiten vorgesehen, z.B. als Modem, ISDN- oder Netzwerkkarte.
PCX (Bildformat)
Paint Brush Format. 256 Farben pro Bildpunkt (8 Bit), Windows-spezifisch.
PDA
Personal Digital Assistant. Persönlicher digitaler Assistent.
PDF (Bildformat)
Portable Document Format von Adobe für Bilder und Texte, hohe Kompression.
PEARL (Programmiersprache)
Process and Experiment Automation Realtime Language. Problemorientierte Programmierung. Rechnerunabhängig. (DIN 66 253).
Phishing (-filter)
Bedeutet, wenn unbefugte Personen über das Internet durch gefälschte Seiten von z.B. Banken versuchen ihre persönlichen Daten (Passwort, Pin) auszuspionieren.
PIO-Modes
Programmed Input/Output. Programmierter Ein-/Ausgabe-Modus beschreibt die Methode, nach der die Kommunikation zwischen Festplatte und Controller abläuft.
Pipelining
Pipeline, Warteschlange. Ist ein ausgeklügeltes Verfahren zur Befehlsverarbeitung, wie sie seit dem 80486-Prozessor zum Einsatz kommen. Pipeline ermöglicht die parallele Ausführung mehrerer Maschinenbefehle und erhöht damit die Verarbeitungsgeschwindigkeit (den Durchsatz).
PL/1 (Programmiersprache)
Programming Langugage No 1. Problemorientierte Programmiersprache, entwickelt von IBM für die Anwendung auf Großrechnern.
PLD (Bildschirme)
Plasma Display. Hierbei entstehen die Lichtpunkte durch Gasentladungen. Entladung entsteht zwischen Zeilen- und Spaltenelektroden, die um 90 Grad versetzt sind. Dazwischen liegen Glasplatten mit Löchern an Kreuzungspunkten. Es gibt Ausführungen für Gleich- und Wechselspannungs-Ansteuerung, wobei die Wechselspannungs-Ausführungen wegen der Elektrodenhaltbarkeit bevorzugt werden sollte. Der Sichtwinkel beträgt ca. 160 Grad.
PM Control by APM (im BIOS)
Hierbei hat man die Möglichkeit, das Power Management des Rechners (die BIOS-Funktionen) durch die Funktionen des Advanced Power Management anzusprechen. D.h., dass Betriebssysteme auf die Stromsparfunktionen des Rechners zugreifen können. Sollte aktiviert sein!
PMD-Bus
Programm Memory Data Bus. Programmspeicher Datenbus.
PNG (Bildformat)
Portable Network Graphics. 254 Farbabstufungen, verlustfreie Kompression, 32 Millionen Farbtöne.
POP3
Post Office Protocol.
PopUp-Blocker
Sind Erweiterung im z.B. Internet Explorer, Firefox oder Opera, die verhindern, dass unerwünschte Werbefenster automatisch ausgeführt werden. Viele Firewall-Programme enthalten ebenfalls dieses Zusatz-Tool.
POST (-Codes)
Wenn das Starten des Rechners scheitert und weder ein Beep-Code zu hören noch ein Bild auf dem Monitor zu sehen ist, kann dieser Weg helfen, den Fehler zu identifizieren. Beim Starten eines Computers wird beim Initialisieren einer Hardwarekomponente jeweils ein entsprechender Code an die I/O-Adresse 80hex übertragen. Mit diesem Code lässt sich im Fehlerfall feststellen, welche Hardwarekomponente den Fehler verursacht. Jeder Schritt im Bootvorgang wird durch einen eigenen POST-Code repräsentiert.
Power Point
Bildschirm-Präsentations-Programm unter MS Office.
PPP (LAN-Begriff)
Point-to-Point Protocol. Punkt-zu-Punkt-Protokoll. Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen PC-Systemen mit serieller Verbindung mit Korrektur von Übertragungsfehlern. Protokoll der TCP/IP-Familie.
Primärpartitionen
Der PC wird von einer Primärpartition (C) aus gebootet. Auf einer Festplatte können mehrere Primärpartitionen für verschiedene Betriebssysteme eingerichtet werden. Es kann allerdings immer nur eine aktiv sein. Darauf werden Betriebssystem, Anwendungsprogramme, Treiber, Dateien usw. gespeichert.
Print-Server
Verwaltet zentral die Druckaufträge im Netz und verteilt diese an die angeschlossenen Drucker. Siehe auch unter: Server; File-Server; Anwendungs-, Software- oder Application-Server; CD-ROM-Server und Email-Server.
Programmiersprachen
Allgemein werden bei Programmiersprachen fünf Generationen unterschieden: die Systemabhängige wie 1. Maschinensprache, 2. Assemblersprache und Systemunabhängige wie 3. Problemorientierte Sprache (Ada, C, FORTAN), 4. Nichtprozedurale Sprache (Delphi, SQL) und 5. Künstliche Intelligenz Sprache (LISP, PROLOG).
Diese können weiter unterteilt werden in: Imperative (befehlsorientierte) Sprachen (PASCAL, ALGOL), Deklarative (aussageorientierte) Sprachen (C++; Java), Dokumentenbeschreibungs-Sprachen (HTML), Industrieroboter-Sprachen (IRL, ARLA) und Abfrage-Sprachen (SQL; QBE). Eine weitere Vertiefung der Programmiersprachen würde hier zu weit führen.
PROLOG (Programmiersprache)
PROgramming in LOGic. Anwendung bei der objektorientierten Programmierung, nichtalgorithmisch.
PROM
Programmable Read Only Memory. Programmierbare Nur-Lese-Speicher. Der vom Anwender programmierbare PROM-Baustein bietet die Möglichkeit, die Daten erst nachträglich in dem Chip zu speichern. In der Praxis gibt es dafür speziell entwickelte PROM-Programmiergeräte. Informationen sind dauerhaft gespeichert.
Protokolle
Siehe u.a.: X.75, V.110, V.120, TCP/IP und PPP usw.
Proxy
Sinngemäß: „In der Nähe stehender Funktionen“ sind zusätzliche Softwarepakete, die u.a. zur Analyse und Kontrolle der Kommandos der Anwenderprotokolle eingesetzt werden.
PS/2-Anschlüsse
Diese Anschlüsse für Tastatur und Maus sind zwar baugleich, unterscheiden sich aber in ihrer Funktion. Um Verwechslungsgefahr zu vermeiden, werden die Anschlüsse für die Maus meist grün und die der Tastatur violett eingefärbt.
PS/2-Module
Der Nachfolger der einfachen SIMM-Module ist das PS/2-SIMM-Modul. Die PS/2-Module in der DRAM-Ausführung, die es als EDO-Ausführung oder als FP-Modul (Fast Page) gibt, haben die SIMM-Module vom Markt verdrängt, da sie mehr Kapazität auf einen Chip unterbringen können. In Pentium-Systemen müssen PS/2-Module immer paarweise installiert werden.
PSD (Bildformat)
Adobe Photo Shop. Schnelles Laden und Speichern, verlustfreie Kompression, variable Bildbearbeitung, Austausch zwischen Windows und MAC-PCs.
1. Startseite
2. Vorbereitung der Festplatte
3. Sicherung der Daten
4. Wiederherstellung der Daten
5. Rettung der Daten
6. Kostenlose- & Lizenz-Programme
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