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7. Glossar: Das Computer ABC

Alles, was man über Computer wissen sollte!

 

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R

 

R-Bus
Result-Bus. Ergebnis-Bus.

RAID
Redundant Array of Independent Disks. Redundante Anordnung von unabhängigen Festplatten (virtueller Massenspeicher). RAID ist eine Fehlertolerante (fault tolerant) und redundante Speicherung von Daten in Serversystemen. Erhöht die Systemleistung und die Anwenderdaten stehen auch nach einem Ausfall einzelner Festplatten unbeschädigt zur Verfügung. Der RAID-Controller erzeugt und speichert Redundanzdaten (doppelte Daten) zu den Anwenderdaten. Das RAID-Prinzip beruht auf Datenverteilung in Blöcken über mehrere Festplatten (striping) und Paritätserzeugung und Paritätsprüfung; allerdings nicht bei jedem RAID-Level. Weiter unten finden Sie Erklärungen zu drei verschiedene RAID-Arten: RAID-Level 0, RAID-Level 1 und RAID-Level 5.

RAID-Level 0
Die Daten werden in Blöcke aufgeteilt und auf die vorhandenen Festplatten verteilt. Keine Paritätserzeugung, deshalb müssen beim Ausfall einer Festplatte die Daten von einem Backup-Medium zurückgelesen werden. Dieser Level bietet geringsten Schutz gegen Ausfall und wird hauptsächlich bei Anwendungen mit hohen Geschwindigkeitsanforderungen genutzt.

RAID-Level 1
Bei diesem Level werden jeder Primärfestplatte eine Spiegelplatte (Mirror) zugeordnet. Der Inhalt der primären Festplatte und der Spiegelplatte sind identisch. Bietet höchsten Datenschutz, aber dafür langsamere Geschwindigkeit. Dieser Level kann in Kombination mit RAID-Level 0 auf mehrere Festplatten angewendet werden.

RAID-Level 5
Dieser Level verwendet Datenblöcke und Paritätsbildung. Die Anwenderdaten und Paritätsdaten sind auf allen Festplatten gleich verteilt. Unabhängige und/oder parallele Schreib-/Leseoperationen werden unterstützt. Bietet ausreichend Geschwindigkeit und ausreichend Datenschutz.

RAMDAC
Random Access Memory Digital Analog Converter ist ein Digital-Analog-Umsetzer, der die digitalen Signale einer Grafikkarte in analoge umwandelt.

RDRAM/RAMBUS
RDRAM bzw. RAMBUS ist ein neues Speicherdesign für High-End-Systeme. Bei RDRAMs ist der auf dem Chip befindliche Datenbus 16 Bit breit, und die Taktfrequenz beträgt 800 MHz, was eine Bandbreite von 1,6 GBs ergibt. Er verfügt gegenüber anderen RAM-Bausteinen über einen Steuer- und einen Adressbus, der für Zeilen- und Spaltenbefehle in 2 Gruppen aufgeteilt wird.

Receiver
Empfängt Daten vom Bus bzw. vom Sender.

Reduktion
Die Datenreduktion bedeutet, dass unwichtige oder nicht wahrnehmbare Daten entfernt werden. Die ursprünglichen Daten können nicht wiederhergestellt werden (eingeplante Verluste, verlustbehaftete Kompression). Wird bei Audio- und Video-Codierungen gebraucht. Siehe MPEG-Standard.

Redundanz (der Daten)
Entsteht durch den Zusammenhang und die Vorhersagbarkeit der Daten. Redundante (doppelte) Informationen können entfernt werden, ohne dass die eigentliche Information verloren geht.

Register
Um auf wichtige Daten während der Ausführung schnell zugreifen zu können und diese dort zwischen zu speichern, verfügt die Ausführungseinheit über mehrere Speicherplätze innerhalb des Prozessors, die so genannten Register. Ein Register besteht somit aus einer durch die Verarbeitungsbreite eines Mikroprozessors vorgegebenen Anzahl von Flip-Flops. Alle in einem Register abgespeicherten Bits können gleichzeitig auf dem Datenbus übertagen werden. Ein Register ist bezogen auf die Zugriffszeit der schnellste Speicher in einem Mikroprozessorsystem überhaupt.

Repeater (Netzwerkkomponente)
Ein Repeater (Wiederholer) arbeitet als Signalverstärker zur Regenerierung von Leitungspegel. Ist mit zwei Netzwerkanschlüssen ausgerüstet, über die die Netzsegmente angeschlossen werden. Führt keine Bearbeitung der Datenpakete durch.

Ring On Power On (im BIOS)
Mit dieser Option hat man die Möglichkeit, bei einem eingeschalteten externen Modem, den PC einschalten zu lassen, falls ein Anruf eingeht. Diese Option kann genutzt werden, um über ein Faxmodem Faxe zu empfangen.

RISC
Reduced Instruction Set Computer. Ist ein Verfahren zur Steigerung der Auslastung eines Prozessors, mittels reduzierten Befehlssatzes. Bei RISC-Mikroprozessoren werden die Instruktionen an den eingesetzten Compilern/Assemblern übertragen und sind nicht Bestandteil der CPU. Eine CPU ist umso schneller, je kleiner der Befehlssatz. Einsatzgebiet in: Workstations (Hochleistungsrechner), Servern oder Maschinensteuerungen (Roboter) als Embedded Controller (eingebettete Controller).

ROM-Speicher
Read Only Memory. Nur-Lese-Speicher. Die unter dem Namen ROM bekannten Speicher sind so genannte Festwertspeicher mit wahlfreiem Zugriff. Aus ihnen können die Daten nur gelesen werden. ROM-Bausteine dienen oft zum Speichern des BIOS. Im klassischen ROM-Baustein wurden bereits von den Herstellern bestimmte Informationen fest über so genannte Masken programmiert. Die Programmierung kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. ROM-Speicher behalten im Gegensatz zu RAM-Speicher bei einem Spannungsausfall/Stromausfall alle Daten. Man unterscheidet zwischen: ROM, PROM, EPROM und EEPROM (siehe unter jeweilige Anfangsbuchstaben).

Router (Netzwerkkomponente)
Router werden zur Netzwerkkopplung eingesetzt. Siehe auch: HUB, Switch, Bridge, Gateway.

Routing
Hierunter wird allgemein die Suche nach einem geeigneten Weg zur Datenübermittlung in einem Netz verstanden.

RTC Alarm Power On (im BIOS)
Real Time Clock, Echtzeit-Uhr. Mithilfe des eingebauten Uhrenchips RTC kann man den Computer zu einer bestimmten Zeit selbständig einschalten lassen; entweder einmalig oder täglich.

 

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